Achten Sie auf Scheinselbständigkeit

Arbeiten auch Sie selbständig für einen Auftraggeber?
Dann besteht die Gefahr dass es sich um Scheinselbständigkeit handelt.

Wie erkennt man eine Scheinselbständigkeit?
Die Scheinselbständigkeit kann man an 5 Kriterien erkennen, sollten 3 der folgenden 5 Kriterien zutreffen handelt es sich bei Ihrer Selbständigkeit wahrscheinlich um eine Scheinselbständigkeit.

1. Sie beschäftigen nicht regelmäßig sozialpflichtig beschäftigte Arbeitnehmer
2. Sie bekommen Aufträge nur von einem Auftraggeber und haben mindesten 5/6 der Einnahmen von diesem Auftraggeber
3. Ihr Auftraggeber beschäftigt mit dieser Tätigkeit andere Sozialpflichtig beschäftigte Arbeitnehmer und die Arbeit wird bei dem Auftraggeber durchgeführt
4. Sie zeigen keine Merkmale unternehmerischen Handelns (schreiben keine Angebote, gestalten Ihre Preise nicht selbst, haben kein eigenes Marketing).
5. Sie haben eine ähnliche Tätigkeit schon beim gleichen Auftraggeber im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses ausgeübt.

Sollten Sie 3 dieser Kriterien erfüllen handelt es sich wahrscheinlich um eine Scheinselbständigkeit.

Was passiert bei einer Scheinselbständigkeit?

Im Grunde ändert sich Ihr Vertrag, sie sind nicht mehr Selbständig sondern rückwirkend angestellt, dieses kann auch passieren wenn der Auftrag schon abgeschlossen ist. Aus diesem Grund muss der Arbeitgeber die „unterschlagenen“ Sozialversicherungsbeiträge nachzahlen für den kompletten Zeitraum der Beschäftigung und darf sich für die letzten 3 Monate den anteiligen Betrag vom „Arbeitnehmer“ zurückholen. Im Grunde hat der Auftraggeber die größeren Risiken, der Auftragnehmer muss nur die letzten 3 Monate nachzahlen.

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